im Wesen
im Klang
im Bild
im Denken
im Wort
in Bewegung
im Netz
im Kontakt
im Gruß 
im Recht
 
Kuss:
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Er fühlte ein sanftes Kitzeln, als die fremde Zunge seine Oberlippe sinnlich streichelte. Diese Zunge war rau. Doch es war nicht unangehm kratzig, es war weich. Wie Federn, die seinen Mund umspielten. Warmer, fremder Atem verband sich mit seinem und stieg für einen kurzen Augenblick wie Dampf in die dunkle, kalte Nacht. Doch ihm war warm. Warm ums Herz. Er hätte sich liebendgerne die Kleider vom Leib gerissen, um noch mehr zu fühlen. Dieser Kuss durchflutete seinen Körper. Er konnte es überall fühlen. Seine Nackenhaare tanzten zu einer stummen Melodie. Seine Beine wurden weich. Es war, wie das erste Mal. Er hatte Furcht, seine eigene Zunge an diesem Spiel teilnehmen zu lassen, und gleichzeitig dieses unsterbliche Verlangen danach. Nur diesen Augenblick nicht zerstören dachte er. Und so stand er da in der Dunkelheit - es war wie eine Ewigkeit. Und er dachte irgendwo weit entfernt in seinem Geiste, dass es doch bitte eine Ewigkeit sei, eine dunkle Ewigkeit...