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im Kontakt
im Gruß 
im Recht
 
Vollmond:
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Die Nacht war klar. Der Mond bestrahlte die Zinnen der Dächer dieser Stadt. Er sah es nicht. Noch nie in seinem Leben hatte er den Vollmond gesehen. Alle sprachen über ihn. Alle umspielten ihn mit romantischen Ideen. Er liebte Beethovens Mondscheinsonate. Verträumt lag er in seinem Sessel, wenn im Radio Herbert Grönemeyer den Vollmond besang. Es muss schön sein, den Vollmond zu sehen. Mit einer lieben Frau im Arm auf einem Hügel zu sitzen und den Vollmond zu sehen. Immerwieder hat er sich die Tage im Kalender markiert, an denen Vollmond war. Er wollte dann wach bleiben und den Vollmond sehen. Doch immer, wenn es langsam dunkel wurde, schlief er ein und wachte erst bei Sonnenaufgang auf. Der Vollmond wurde zu einem Wahn in ihm. Er begann Mondkalender zu sammeln, Fotos, Gemälde, Musik über den Vollmond. Doch ihm wurde klar, dass er ihn wohl nie sehen würde.
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Bei Vollmond geschahen die seltsamsten Dinge. Die Menschen waren meist nervös und aufgekratzt. Mondsüchtig nennt man sowas. Doch er selbst wusste nicht warum. Dieses Schauspiel der Natur war ihm verwehrt. So auch diese Nacht. Es war ein besonders schöner Vollmond, doch als er wach wurde, wusste er, dass er ihn wieder nicht gesehen hatte. Er fühlte sich wie jedes Mal sehr müde. Und wie jedesmal bei Vollmond hatte er am Morgen den muffigen Geschmack von Blut im Mund - Ja, bei Vollmond geschehen die seltsamsten Dinge.